Umweltschutz von Anfang an

Das HOPPECKE Rücknahme- und Verwertungssystem für Blei-Säure-Batterien stellt einen wesentlichen Beitrag zur Schonung der natürlichen Ressourcen dar.

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CSR & Nachhaltigkeit

Von der Gründungsphase bis heute zieht sich Verantwortungsbewusstsein wie ein roter Faden durch die HOPPECKE Geschichte. 

Im Sinne der Umwelt setzen wir u.a. auf umweltfreundliche Produktentwicklung, energieeffiziente Produkte und Servicelösungen, Abfallvermeidung und -verwertung, Rücknahme und Wiederverwertung. Wir handeln aus der Überzeugung heraus, dass wir unseren Planeten für die nachfolgenden Generationen schützen müssen. Wir sind Teil dieser Gesellschaft und leisten unseren Beitrag. In diesem gleichen Verständnis sind wir Teil des UN Global Compact, das weltweit größte Netzwerk für Corporate Social Responsibility.
 

 

 

Um(welt)denken


Unsere Maxime lautet: „Wir sind verantwortlich für den sorgfältigen Umgang mit den uns anvertrauten Ressourcen – Menschen, Kapital, Zeit, Umwelt sowie Rohstoffen – unter Berücksichtigung sozialer Aspekte und einer Förderung von umweltfreundlichen Verfahren, Techniken und Produkten.“

Unser Rücknahme- und Verwertungssystem für Blei-Säure-Batterien stellt einen wesentlichen Beitrag zur Schonung der natürlichen Ressourcen dar. Doch nicht nur dies bedeutet für uns Nachhaltigkeit. Nachhaltigkeit setzt bei uns schon bei der Produktentwicklung an. Unsere Produkte werden gezielt so entwickelt, dass sie lange und zuverlässig genutzt und recycelt werden können. Sie sollen den Anspruch, den Energiebedarf zu senken, stets erfüllen. Überdies setzen wir umweltfreundliche Verfahren und Techniken ein, um Ressourcen und die Umwelt zu schonen.
 

Wiederverwertung von Altblei
Seit über 60 Jahren betreiben wir eine eigene Metallhütte. Diese ist eine nach BImSchG genehmigte Recyclinganlage für Bleiakkumulatoren und ein nach ISO – 9001/2000, ISO 14001, ISO 50001 und nach OHSAS 18001 zertifizierten hochmodernen Entsorgungsbetrieb. Die Metallhütte HOPPECKE symbolisiert zwei Grundüberzeugungen der Inhaberfamilie:

Der sorgsame Umgang mit den anvertrauten Ressourcen und die Sicherung der Unabhängigkeit des Unternehmens. Mit der Rücknahme und Wiederverwertung von Altbleibatterien sorgen wir dafür, dass ein knapper Rohstoff geschont und in einen geschlossenen Wirtschaftskreislauf gebracht wird. Das in den Batterien enthaltene Blei recyclen wir zu nahezu 100%. 

Wir sind heute der einzige europäische Industrie-Batteriehersteller mit einem geschlossenen Wirtschafts- und Batterierecyclingkreislauf.  Unsere Standards übertreffen die gesetzlichen Vorschriften. Zusammen mit Umweltbehörden und Umweltverbänden optimieren wir ständig unsere Fertigungstechniken. 

Abfallvermeidung
Das oberste Ziel von HOPPECKE ist die Vermeidung von Abfällen jeglicher Art. In unserem Hauptwerk in Brilon werden die Abfälle nahezu vollständig stofflich verwertet.

Gewässerschutz
Wir reinigen überschüssiges Prozesswasser in unserer betriebseigenen Abwasserreinigungsanlage. Wir sind bestrebt, den Wasserverbrauch zu reduzieren, wo immer dies möglich ist.

Emissionsschutz
Die Metallhütte HOPPECKE verfügt über eine moderne Abluftanlage, die mit Rauchgaswäscher, textilem Staubfiltersystem und automatischem Messsystem ausgerüstet ist.

Energiemanagement
Unsere Produktionsstandorte sind nach der Norm ISO 50001:2018 zertifiziert. Zahlreiche Maßnahmen verfolgen das Ziel den Gas-, Strom- und Heizölverbrauch zu reduzieren.
 

Zertifikate Entsorgungsfachbetrieb:

EFB Zertifikat - deutsch
EFB Zertifikat - englisch

 

 

Einkaufspolitik


Es ist die Aufgabe des Einkaufs innerhalb der HOPPECKE-Gruppe, das Unternehmen weltweit  durch Auswahl, Qualifizierung und Weiterentwicklung der leistungsfähigsten Lieferanten auf dem Weg zum Energielösungsanbieter und Systemlieferanten mit einheitlicher Markenqualität zu attraktivsten Preisen zu unterstützen. Dabei übernimmt der Einkauf in enger Zusammenarbeit mit allen Beteiligten der Wertschöpfungskette weltweit die strategische Einkaufsverantwortung für alle relevanten Waren und Dienstleistungen unter Berücksichtigung unserer Unternehmensgrundsätze sowie im Einklang mit ethischem Geschäftsgebaren, Umweltschutz und sozialer Verantwortung (in der Folge mit „Geschäftsethik“ bezeichnet).

Um im Einklang mit der Geschäftsethik zu handeln, erwartet HOPPECKE von allen Lieferanten, dass sie:

  • Menschenrechte achten und sich für deren Wahrung einsetzen,
  • jede Form von Zwangs- und Kinderarbeit ablehnen,
  • ihren Arbeitnehmern einen Arbeitsplatz frei von Gefahren für Leib und Leben, jedweder Diskriminierung, Gewalt oder Belästigung anbieten,
  • das Recht der Arbeitnehmer auf Kollektivverhandlungen wahren sowie die Kernarbeitsnormen  der  Internationalen  Arbeitsorganisation (ILO) anerkennen,
  • geltende Umweltstandards einhalten und bei der Produktion energiesparsame Verfahren einsetzen sowie die Emission von Treibhausgasen  einschränken,
  • mit den natürlichen Ressourcen schonend umgehen und Maßnahmen zur Abfallminimierung ergreifen,   
  • datenschutzrechtliche Bestimmungen einhalten,
  • wettbewerbsrechtliche  Vorgaben einhalten sowie jede Art von Korruption ablehnen,
  • und schließlich alle sonstigen für sie anwendbaren und im jeweiligen Land geltenden gesetzlichen Regelungen beachten und einhalten.


Um dem Anspruch einer Beschaffung unter Beachtung der Grundsätze der Geschäftsethik der HOPPECKE-Gruppe gerecht zu werden, existieren an den einzelnen Standorten der HOPPECKE-Gruppe, an denen Beschaffung betrieben wird, entsprechende Einkaufsrichtlinien und Einkaufsanweisungen. Hierin werden die Regeln, Strukturen und Prozesse definiert, die im Umgang mit Kollegen, Kunden, Lieferanten, anderen Unternehmen und Behörden einzuhalten sind. Ziel ist die Gewährleistung von rechts- und revisionssicheren Prozessen und Vertragsabschlüssen sowie die lückenlose Berücksichtigung der oben definierten Vorgaben zur Geschäftsethik. Die Einkaufsrichtlinien bzw. -anweisungen bilden die Basis für die Erstellung von weiterführenden speziellen Handlungsanweisungen, Checklisten und Abläufen.

Besondere Beachtung findet hierin die Beschaffung von Rohstoffen aus Regionen oder Quellen, bei denen die Einhaltung der Vorgaben der Geschäftsethik durch besondere Verfahren bzw. Anstrengungen sichergestellt werden muss. Somit werden Lieferanten für sog. „Konfliktrohstoffe“ für alle Werke weltweit ausschließlich durch den Zentraleinkauf der HOPPECKE-Gruppe festgelegt. Bei Konfliktrohstoffen handelt es sich aus heutiger Sicht in erster Linie um die Rohstoffe Zinn, Tantal, Wolfram und Gold, die aus der Demokratischen Republik Kongo oder ihren Nachbarländern (Angola, Burundi, Zentralafrikanische Republik, Republik Kongo, Ruanda, Südsudan, Tansania, Uganda und Sambia) stammen. Bei der Gewinnung dieser Rohstoffe in den genannten Ländern werden häufig grundlegende Menschenrechte nicht eingehalten und die hierbei erwirtschafteten Erträge zur Finanzierung von bewaffneten Konflikten genutzt.
Folglich ist von den Lieferanten ein geeigneter Nachweis über die Herkunft der an HOPPECKE zu liefernden oben genannten Rohstoffe zu erbringen. Nur Lieferanten, die einen geeigneten Herkunftsnachweis erbringen können, dürfen für die Lieferung dieser Rohstoffe zugelassen werden. HOPPECKE empfiehlt die Verwendung der standardisierten Reporting-Vorlage der Conflict-Free Sourcing Initiative (CFSI).

HOPPECKE behält sich das Recht vor, seine Lieferanten auf die Einhaltung der Grundsätze der Geschäftsethik der HOPPECKE-Gruppe im Rahmen von Audits, die durch HOPPECKE, den Auftraggeber von HOPPECKE oder einen von HOPPECKE oder seinem Auftraggeber bestimmten Dritten durchgeführt werden können, zu überprüfen bzw. überprüfen zu lassen.
Jeder Verstoß gegen die Grundsätze der Geschäftsethik der HOPPECKE-Gruppe kann einen Grund zur außerordentlichen Kündigung der Vertragsbeziehung mit dem Lieferanten darstellen. Bei geringfügigen Verstößen wird dem Lieferant die Möglichkeit gegeben, innerhalb einer angemessenen Frist durch Implementierung geeigneter Abhilfemaßnahmen, das Fehlverhalten abzustellen. In Fällen, in denen das Fehlverhalten  innerhalb  einer  angemessenen  Frist  nicht  korrigiert  wird,  sowie  bei  schwerwiegenden Verstößen, behält sich HOPPECKE das Recht vor, die Vertragsbeziehung mit dem Lieferanten sofort zu beenden sowie mögliche Schadens-ersatzansprüche geltend zu machen. 

 

 

EcoVadis


Seit mehreren Jahren lässt HOPPECKE jährlich seine Nachhaltigkeitsaktivitäten von
EcoVadis überprüfen. 

Als unabhängige Ratingagentur prüft EcoVadis den Qualitätsgrad unterschiedlicher Prozesse und Resultate des CSR-Managements von Unternehmen. Die EcoVadis Bewertungsmethodik deckt 21 CSR-Kriterien aus den Themenbereichen Umwelt, Soziales, Ethik und nachhaltige Beschaffung ab. Sie basiert auf den internationalen CSR-Standards (Global Reporting Initiative, United Nations Global Compact, ISO 26000). Das Rating soll zu mehr Transparenz zwischen internationalen Geschäftspartnern beitragen und würdigt den besonderen Einsatz für mehr Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung in der gesamten Lieferkette. 

2021 wurde HOPPECKE für seine Corporate Social Responsibility (CSR)- Aktivitäten und Erfolge von EcoVadis mit der Goldmedaille ausgezeichnet. 

Damit liegen wir in der Gesamtbewertung unter den Top 2%, im Bereich Umwelt, Arbeits- und Menschenrechte unter den Top 8%, im Bereich Ethik unter den Top 5% und hinsichtlich nachhaltiger Beschaffung unter den Top 10% der von EcoVadis weltweit zertifizierten Batteriehersteller.

 

 

 

UN Global Compact


HOPPECKE ist seit 2012 Mitglied der Global Compact Initiative der Vereinten Nationen und bekennt sich zu den zehn Prinzipien des UN Global Compact. Zu diesen zählen die Bereiche Menschenrechte, Arbeitsrechte, Umweltschutz und Korruptionsbekämpfung. Durch vielfältige Maßnahmen und Aktivitäten verfolgen wir die Ziele der UN und entwickeln diese kontinuierlich weiter. 

Die 10 Prinzipien des UN Global Compact: 

  • Menschenrechte
    Prinzip 1: Unternehmen sollen den Schutz der internationalen Menschenrechte innerhalb ihres Einflussbereichs unterstützen und achten. 
    Prinzip 2: Unternehmen sollen sicherstellen, dass sie sich nicht an Menschenrechtsverletzungen mitschuldig machen.
  • Arbeitsnormen
    Prinzip 3: Unternehmen sollen die Vereinigungsfreiheit und die wirksame Anerkennung des Rechts auf Kollektivverhandlungen wahren. 
    Prinzip 4:  Unternehmen sollen für die Beseitigung aller Formen der Zwangsarbeit eintreten.
    Prinzip 5: Unternehmen sollen für die Abschaffung der Kinderarbeit eintreten.
    Prinzip 6: Unternehmen sollen für die Beseitigung von Diskriminierung bei Anstellung und Beschäftigung eintreten.
  • Umweltschutz
    Prinzip 7: Unternehmen sollen im Umgang mit Umweltproblemen einen vorsorgenden Ansatz unterstützen
    Prinzip 8: Unternehmen sollen Initiativen ergreifen, um ein größeres Verantwortungsbewusstsein für die Umwelt zu erzeugen
    Prinzip 9:  Unternehmen sollen die Entwicklung und Verbreitung umweltfreundlicher Technologien fördern.
  • Korruptionsbekämpfung
    Prinzip 10: Unternehmen sollen gegen alle Arten der Korruption eintreten, einschließlich Erpressung und Bestechung.

Akkumulatorenwerke HOPPECKE Carl Zöllner & Sohn GmbH – Fortschrittsmitteilung 2020/2021 | UN Global Compact