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Elektrifizierung der hauseigenen Staplerflotte

16.07.2020

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Elektrifizierung der hauseigenen Staplerflotte - Donnerstag, 16.07.2020

1 | Challenge:
Die Elektrifizierung der hauseigenen Staplerflotte


Anfang 2014 entschloss sich ein internationaler Getränkehersteller zur Umrüstung seiner Staplerflotte in Produktion und Logistik. Gas- und Dieselmotoren sollten elektrisch angetriebenen Flurförderzeugen weichen, um Emissionen und Kosten zu senken.

Die Anforderungen an die moderne Intralogistik ändern sich immer schneller. Die Steigerung der Produktionsleistung, Verbesserung der Arbeitsgeschwindigkeit sowie allgemeine Kosten- und Ressourceneinsparung sind für Unternehmen unerlässlich. Mit diesen Herausforderungen sah sich der Getränkehersteller konfrontiert.


Der Trend weg vom Verbrennungs- und hin zum Elektroantrieb gehört zu den aktuell wichtigsten Entwicklungen in der Branche. Flurförderzeuge wie Elektrostapler werden ständig leistungsstärker und stoßen mit immer größeren Trag-kräften in Einsatzgebiete vor, die bislang Geräten mit Verbrennungsmotoren vorbehalten waren. Elektrische Flurförderzeuge arbeiten leise und schonen die Umwelt sowie die Gesundheit der Mitarbeiter. Dies gilt vor allem im Betrieb in geschlossenen Hallen, da sie keine Schadstoffe ausstoßen. 


Da keine Inhouse-Expertise für Elektromobilität, Wartung, Pflege und Infrastruktur vorhanden war und es zusätzlich die Herausforderung gab, sehr flexibel auf große Produktionsschwankungen zu reagieren, nahm der Getränkehersteller mit HOPPECKE Kontakt auf und vereinbarte eine unverbindliche Beratung.

 

2 | Solution:
Ein Full Service-Modell mit verbrauchsgenauer Abrechnung


Aufgrund der gestellten Anforderungen empfahl HOPPECKE dem Getränkehersteller sein E-Fleet-Konzept trak | ecomizer mit verbrauchsabhängiger Energieabrechnung für mehr Kostentransparenz und Planungssicherheit.
Nach Abschluss der initialen Bedarfsanalyse, die verschiedene Faktoren wie etwa die jährlichen Betriebsstunden der Stapler oder saisonale Spitzen und Senken berücksichtigt, wurde die notwendige Maximalkonfiguration ermittelt. Auch die Strom- und Netzinfrastruktur, die Ausrüstung der Batterielade- und Wechselstationen sowie das vernetzte digitale Energiemanagement spielten eine entscheidende Rolle für die Gesamtkalkulation.


Full Service durch die HOPPECKE-Experten in Kombination mit einer verbrauchsgerechten Erfassung und Abrechnung der Energie sind die Basis des trak | ecomizer Modells. Alle gestellten Komponenten sind untereinander vernetzt, jede Interaktion zwischen den Ladegeräten und Batterien wird in einem zentralen Remote System nachgehalten. Die kumulierten Daten bilden die Grundlage für die monatliche Abrechnung und stehen dem Getränkehersteller und HOPPECKE in einem gemeinsam nutzbaren Online-Portal zur Verfügung.


Mit Hilfe von Reports, Kennzahlen und dem Remote Monitoring hat sowohl HOPPECKE als auch der Kunde den Zustand des Equipments stets im Blick. Auch KPIs lassen sich darüber ableiten oder etwaige Fehler frühzeitig erkennen. Die monatlichen Energiekosten sind jederzeit nachvollziehbar und entsprechen der tatsächlichen Auslastung. Als Betreiber und Eigentümer der Anlage garantiert HOPPECKE eine lückenlose Energieversorgung zu jeder Tages- und Nachtzeit.


Ergebnisse, die überzeugen.


Seit Januar 2015 ist der trak | ecomizer für den internationalen Getränkehersteller erfolgreich im Einsatz. Mit seiner Hilfe ließ sich das ursprüngliche Vorhaben, durch die Umrüstung der Staplerflotte Betriebs- und Energiekosten einzusparen, effizient und zielgerecht umsetzen. Die Bereitstellung der Ladeinfrastruktur und Batterien erfolgte an fünf Standorten. Durch Umrüsten der Flurförderzeuge auf E-Betrieb entstanden dem Kunden handfeste Vorteile. So ließ sich beispielsweise eine CO₂-Einsparung pro Standort feststellen.


Gleichzeitig erhöht der trak | ecomizer mit seiner Verfügbarkeitsgarantie die Effizienz. Die sichere und doch flexible Versorgung mit Batterien und Ladegeräten ist ebenfalls gewährleistet. Insgesamt 60 trak | charger HF premium stellen sicher, dass die jeweils 40 neuen E-Stapler vor Ort schnell und sicher mit ausreichend Energie versorgt werden.


Da der Kunde jegliches Equipment durch HOPPECKE zur Verfügung gestellt bekommt und nicht durch eigenes Investment erwerben muss, werden so die Kosten auf die gesamte Vertragslaufzeit verteilt. Auch Kennzahlen wie die Gesamtkapitalrentabilität werden erhöht, da keinerlei Batterien und Ladegeräte bilanziert werden. Sollten bereits Batterien und Ladegeräte beim Kunden vorhanden sein, können diese durch Einmal- oder Ausgleichszahlungen durch HOPPECKE übernommen werden. Aus diesen Maßnahmen ergab sich eine Senkung der Energie- und Betriebskosten.

 

3 | Products:

trak | ecomizer


Mit dem trak | ecomizer gehören Investitionen in Traktionsbatterien und Ladeequipment der Vergangenheit an. Statt eine hohe Investition zu tätigen, zahlt der Kunde monatlich einen flexiblen Betrag – abhängig davon, wie er die Batterien nutzt. Wir garantieren, dass stets genügend Antriebsenergie zur Verfügung steht und passen uns seinen Anforderungen an.


Zunächst analysieren wir den Energiebedarf und erstellen ein Angebot, dass sich am monatlichen Verbrauch ausrichtet. So genießt der Kunde höchste Kostentransparenz. Es folgt die Optimierung des Batterievorrats. Batterie-Know-how im eigenen Betrieb ist nicht notwendig. HOPPECKE tauscht defekte Batterien aus und recycelt sie umweltfreundlich.


Batterien, Ladegeräte und Ladestationen werden je nach Bedarf bereitgestellt – auf betriebliche Lastspitzen kann so jederzeit flexibel reagiert werden. Wir kümmern uns rechtzeitig um Ersatz, organisieren den Bestand an Wechselbatterien und führen regelmäßig Wartungen durch. HOPPECKE wertet permanent per Remote Monitoring die Auslastung, Lebensdauer und Bereitschaft der Batterien aus. Der Kunde erhält handfeste Kennzahlen (Auslastung, Zyklenzahlen, Anzahl der Falschentnahmen, verbrauchte AH), um seine Prozesse zu optimieren. Das Unternehmen spart damit Zeit und Geld und kann sich auf sein Kerngeschäft konzentrieren.