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Belastungs- und Kapazitätstest

Ein Belastungs- und Kapazitätstest wird in der Regel im vorgefundenen Betriebszustand einer Batterie durchgeführt, in einigen Fällen (z.B. Abnahmeprüfungen, Kundenvorgaben) wird jedoch eine vorherige Ladebehandlung empfohlen. Der Test erfolgt in Anlehnung an die DIN EN 60896-11 und vorliegende Herstellerangaben und dient der Bewertung und Analyse der Batterie hinsichtlich ihrer Kapazität und ihres Verhaltens unter Belastung, über einen vordefinierten Zeitraum hinweg. Dieser Test kann mit angeschlossenen Verbrauchern (z.B. Sicherheitsbeleuchtungsanlagen) oder mit einer externen Lastbank (z.B. Torkel) erfolgen. Er ist flexibel definierbar, dabei werden Kundeninteresse, Dauer und entnommene Kapazität, sowie die maximal möglichen Entladeströme der Lastbank bei der Auslegung berücksichtigt. Des Weiteren kann ein solcher Test an jeder Batterieanlage durchgeführt werden.

  • Ein-/ Ausbringung der Geräte, sowie Auf-/ Abbau der Last- und Messschaltung
  • Messen der Gesamtspannung während und am Ende des Tests
  • Messen aller Zellen- /Blockspannungen während (zyklisch) und am Ende des Tests
  • Optional: kontinuierliche Einzelzellenmessung über die Gesamtdauer
  • Prüfen der Verbinder und Schraubverbindungen auf unzulässig hohe Erwärmung
  • Messen des Verbraucher- bzw. Laststroms
  • Messen der Elektrolyttemperatur am Ende des Tests

Ausgleichsladung

Zwischen den einzelnen Zellen einer Batterie, kann es zu unzulässig großen Differenzen der Zellenspannung unter Ladeerhaltung kommen, dann ist eine Ausgleichs- oder Korrekturladung erforderlich, um die Unterschiede wieder auszugleichen und alle Zellen wieder auf ein einheitliches Spannungslevel zu bringen. Weitere Gründe für eine erforderliche Ausgleichsladung können eine Tiefentladung, eine Sulfatierung der Batterie durch ungenügende Ladungsvorgänge oder Temperaturunterschiede zwischen den Zellen über einen längeren Zeitraum hinweg sein. Auch Abweichungen der Elektrolytdichte oder der Spannungswerte sind Kennzeichen für eine notwendige Ausgleichsladung. Eine solche Ladung wird unter Berücksichtigung der Herstellerangaben durchgeführt und kann unter Verwendung vorhandener Ladetechnik oder mit Hilfe eines externen Ladegerätes erfolgen.

  • Ein- und Ausbringung der Werkzeuge und Geräte
  • Lieferung, Programmierung und Einstellung des Ladegerätes (nur externes Ladegerät)
  • ggfs. Trennen – Verbinden der Zellverbinder/Anschlussleitungen
  • Ausgleichsladung bis 400 V
  • Messen der Zellspannungen vor und nach der Ausgleichsladung
  • Messen der Elektrolytdichte und -temperatur vor, während und nach der Ladung

Thermographie

Während einer Kapazitätsprüfung oder starken Entladung kann es an Verbindern oder Trennvorrichtungen zu erhöhter Wärmeentwicklung kommen. Ein Grund dafür kann unter anderem ein hoher Überganswiderstand durch nicht richtig angezogene Polschrauben sein. Eine erhöhte Gasung einer einzelnen Batterie im Gesamtsystem kann ebenfalls anhand von Temperaturentwicklung ermittelt werden, sodass ein möglicher defekt früh erkannt und entsprechend gehandelt werden kann. Die Messung wird mit zertifizierten Messgeräten durchgeführt, sodass selbst kleinste thermische Abweichungen erkannt und behoben werden können. Der Leistungsumfang kann mit beliebigen anderen Service Produkten kombiniert werden um eine möglichst genaue Aussage über das entsprechende Prüfobjekt treffen zu können.

  • Ein- und Ausbringung der Werkzeuge und Geräte
  • Analyse einzelner Verbinder und des Gesamtsystems
  • Auswertung der aufgenommenen Ergebnisse
  • Bildaufnahmen während des Tests
  • Übergabe der ermittelten Werte in einem Protokoll
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  • Aussagekräftige Beurteilung des aktuellen Zustandes der Batterie
  • Fehleridentifikation zur Vermeidung von Ausfallzeiten
  • Nachweis für Gewährleistungsanspruch
  • Visualisierung von Temperaturverläufen
  • Ermitteln von Zellen mit erhöhtem Wasserverbrauch
  • Detektieren von Übergangswiderständen
  • Wiederherstellung nach einer Tiefentladung oder Sulfatierung

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